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Umarm Klum!

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Alles supi, weil selbst gewählt? Wer wirklich Macht hat, braucht kein Empowerment, meint Jill Filipovic

Foto: Future Image/Imago

Was hat der Feminismus nicht alles geleistet: Frauen können wählen, studieren, ein Konto eröffnen. Sogar feministische Parolen auf T-Shirts, Pullis oder Taschen mit eigenem Geld kaufen. Die letzte Schlacht ist jedoch längst nicht geschlagen. Um alltagstaugliche Werkzeuge für die Emanzipation an die Hand zu geben, gibt es inzwischen den Begriff „Empowerment“ (deutsch: Ermächtigung). Seit einigen Jahren hat er Konjunktur, ohne dass eindeutig erklärt würde, was er bedeutet. Gibt man ihn in der Suchzeile des feministischen Missy Magazins ein, erscheint ein bunter Strauß an Beiträgen zu Film, Kunst, Sport, Antifaschismus. Kim Kardashian verwendete ihn 2016,…

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