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Ruhe vor dem Sturm

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Wer sind wir? Und wie lange noch?

Foto: Sascha Schuermann/AFP/Getty Images

Neue Wendung einer alten Leidensgeschichte: Nun wird Opel an Peugeot verkauft. Weil sie eigentlich nichts mitzureden haben, üben sich deutsche Politiker und Gewerkschafter in Zweckoptimismus. Was bei dem Geschäft herauskommt – Kahlschlag oder konkurrenzfähiges Unternehmen –, ist völlig offen. Für viele Opel-Beschäftigte sieht es aber nicht gut aus.

Das war schon während der vergangenen 17 Jahre so. Das Unternehmen mit seinen rund 38.000 Arbeitnehmern in Europa machte permanent Verluste. Die Werke in Antwerpen und Bochum wurden geschlossen. Unattraktive Modelle, die Finanz- und Wirtschaftskrise – das waren zwei Gründe. Ein weiterer bestand in der Konstruktion des Konzerns. Eigentümer General Motors verbot …

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