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„Mit vernünftigen Mitteln“

Krisen, Krieg, Flucht, Rechtspopulismus. Die Welt scheint auseinanderzufallen, der Universalismus auf dem Rückzug. Die Menschenrechte, einst Hoffnungsträger für eine humane Gesellschaft, haben an Kraft verloren. Kulturrelativismus und der Vorwurf, das „Trojanische Pferd“ des Westens zu sein, haben sie in die Defensive gebracht. Die renommierte Sozialphilosophin Seyla Benhabib will diese falschen Widersprüche überwinden und entwickelt dafür eine diskursethische Rechtfertigung. Der Politikwissenschaftlerin geht es nicht um ein „Weltstaatsbürgertum“. Sie fordert – im Sinne Kants – einen moralischen Universalismus.

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