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Durchhalten, dann treffen wir uns im Dunkeln

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Dunkel, voll und eng: Die Berliner Volksbühne pre-Corona, so wie Theaterfreunde sie kennen und lieben

Foto: Martin Müller/IMAGO

Irgendwie kann ich gerade nicht mehr. Vielleicht ist es Frühjahrsmüdigkeit, vielleicht bin ich mit einer Corona-Depression infiziert oder vielleicht ist mein Resilienzpotenzial auch schlicht aufgebraucht und ich schaffe die paar Tage, Wochen oder Monate nicht mehr, die es jetzt noch gilt durchzuhalten, wenn ich die allgemeinen Ansagen richtig verstanden habe.

Und wie das eben so ist, wenn man erst mal einen Grauschleier vor dem eigenen Filter hat, kann man für anderes nur noch mühsam Interesse aufbringen. So geht es mir mit den unermüdlichen digitalen Formaten im Theater, über die ich von Kritikerkolleg:innen erfahre, sie würden immer schöner und überras…

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