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„Der Frauenstreik tut uns gut“

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„Kranführerin, Stahlarbeiterin – männlich dominierte Berufe gab es in der DDR kaum“

Foto: Franziska Kraufmann/dpa

Für Petra Zahradka sahen die versprochenen blühenden Landschaften so aus: Arbeit als Feinmechanikerin weg, nächste Arbeit auch bald weg, einzige Alternative Leiharbeit. Also pendelt sie von Gera nach Bayern, bis ihre Ehe und ihre Gesundheit kaputtgehen. Aber sie kämpft sich zurück in ihren Job, wo sie jetzt als Frau fast allein unter Männern ist. Am 8. März wird sie in Jena am Frauenstreik teilnehmen.

der Freitag: Petra Zahradka, wie haben Sie das Ende der DDR erlebt?

Petra Zahradka: Ich war euphorisch, wie viele andere auch. Mein Vater konnte das gar nicht verstehen. Der war Kommunist. Er hat den Ersten und Zweiten Weltkrieg miterlebt, das hat ihn geprägt. Nun kam der…

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