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„Der Eiserne Vorhang ist noch da“

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Die Autorin hat eine Vorliebe für den Fuchs. Wie könnte man auch keine haben?

Foto: Panthermedia/IMAGO

Der Fuchs hat es ihr angetan, wie er vor dem Fenster ums Haus schleicht. Beatrix Langner schaut ihm hinterher, kindlich begeistert von den Abdrücken der Pfoten im Berliner Schnee. Wohin mag er verschwinden? In den deutschen Wald, der aus den „Stümpfen harzig blutet“? Ein Gespräch mit einer ökologischen Poetin, einer Reisenden zwischen Ost und West, über Schreiben als Therapeutikum gegen die Hysterie.

der Freitag: Frau Langner, das Kapitel „Winterreise“ ist der Auftakt Ihres Romans „Der Vorhang“. Ist Ihr Buch eine apokalyptische Version von Heinrich Heines „Wintermärchen“?

Beatrix Langner: Ich glaube nicht, dass die Frau, die vom Bahnhof Friedrichstraße aus nach Köln gefahren ist,…

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