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„Lügen, Lügen und noch mehr Lügen“

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Proteste und Solidaritätsbekundungen begleiten Julian Assange überall dahin, wo er auftaucht

Foto: Leon Neal/Getty Images

Täglich wird er durch einen Tunnel ins Gebäude geführt. Ganze elf Mal wurde er mit Handschellen gefesselt, Leibesvisitationen musste er sich zweimal unterziehen, nackt. Seine juri-stischen Papiere wurden beschlagnahmt. Julian Assange steht in London vor Gericht, seit Montag, auf demselben Areal, auf dem das Belmarsh-Hochsicherheitsgefängnis liegt – hier ist der Wikileaks-Gründer seit April 2019 inhaftiert. Etliche hundert Unterstützer, darunter etwa 150 französische Gelbwesten, protestieren am Eingang – gegen die Auslieferung Assanges an die USA.

Als seine Anwälte am zweiten Verhandlungstag die Handschellen, die Leibesvisitationen und die Beschlagnahmung der P…

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