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Bei einem Trauerzug in Hanau kamen vergangenes Wochenende laut offiziellen Angaben etwa 10.000 Menschen zusammen

Foto: Roland Geisheimer/attenzione/Agentur Focus

Die Tage hier in Hanau sind von Schmerz und Verunsicherung geprägt. Von Beerdigungen. Von Trauerfeiern. Eltern und Geschwister, Nachbarn, Freund*innen und Bekannte reden über ihren Verlust, den Verlust eines geliebten Menschen, eines Freundes, einer Mutter. Sie suchen einen Weg, diese Verluste zu betrauern. Doch das ist sehr schwer in den Tagen nach einer solchen Tat. Denn die Wut ist ebenso stark wie die Trauer. Die Wut darüber, dass die nächsten rechten Morde geschehen sind, dass wieder einmal passiert ist, was immer wieder passiert – trotz aller Warnungen.

„Mein Sohn soll nicht umsonst gestorben sein“, sagt die Mutter…

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