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Leidensmann light

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Schauspieler ist er, und man sieht ihm gerne bei der Arbeit zu. Aber Eidinger ist zugleich ein Narziss, der tief in die Welt blickt und am Ende doch nur über sich selbst weinen kann

Foto: Michael Kappeler/Picture Alliance/dpa

Die Crux ist, dass es durchaus Spaß macht, dem Schauspieler Lars Eidinger bei der Arbeit zuzuschauen, etwa als depressiv-genialer Wirtschaftsführer-Ödipus Alfred Nassen in der Serie Babylon Berlin oder als Nazi-Offizier in seinem neuen Film Persian Lessons. Sein politisches Koordinatensystem – es kommt glaubhaft humanistisch daher – ist irgendwie sympathisch eingenordet. Trotzdem nervt Eidinger, 44, so langsam. Es ist gar nicht leicht zu erklären, warum.

Okay, die Aktion mit seiner 550-Euro-Luxus-Aldi-Tüte von Star-Designer Philipp Bree war große Scheiße – e…

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