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„Konzerne richtig zu besteuern wäre leicht“

Gabriel Zucman ist derzeit ein gefragter Mann. Er ist erst 33, aber hat schon bei Thomas Piketty promoviert und mehrere Bücher zum Thema Steuerhinterziehung und Vermögensungleichheit veröffentlicht. Vor kurzem war Zucman in Berlin, um sein neues Buch Der Triumph der Ungerechtigkeit vorzustellen, das er zusammen mit Emmanuel Saez verfasst hat. Die beiden erklären darin, wie das US-amerikanische Steuersystem in den letzten Jahrzehnten immer weniger progressiv geworden ist und suchen Alternativen zum internationalen Steuerdumpingwettlauf.

der Freitag: Herr Zucman, in den letzten Jahren haben wir einen Steuerskandal nach dem anderen erlebt: Panama Papers, Paradise Papers, Cum-Ex und immer so weiter. Trotz der großen medialen Aufmerksamkeit entsteht aber der Eindruck, die Öffentlichkeit blieb…

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