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Spiel mit der Not

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Flammenwerfer auf der kolumbianischen Seite der Francisco-de-Paula-Santander-Grenzbrücke

Foto: Elyxandro Cegarra/Nurphoto/Getty Images

Zwei ausgebrannte Trucks mit „Hilfsgütern“, Tränengasgranaten und Gummigeschosse auf den Grenzbrücken zwischen Kolumbien und Venezuela, der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Bogotá und Caracas, mehr als 160 fahnenflüchtige venezolanische Sicherheitskräfte: Die Bilanz der „humanitären Lawine“ vom vergangenen Samstag liest sich verheerend. Venezuelas selbst ernannter Interimspräsident Juan Guaidó hatte den 23. Februar zum Tag der Entscheidung hochstilisiert – die von den USA und Chile bereitgestellten Medikamente und Lebensmittel würden „unter allen Umständen“ nach Venezuela gelangen und 3,2 Millionen Menschen das Leben retten.

Er hie…

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