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Rückkehr zum Druck

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Der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaido bei einem Treffen mit politischen Vertretern aus Paraguay, Kolumbien und Chile

Foto: Guillermo Munoz/AFP/Getty Images

Die Lateinamerika-Agenda des Moments dürfte der US-Regierung gefallen, auch wenn sie Unwägbarkeiten birgt. Vorerst sind weder Venezuelas Generalität noch das Gros der Armee ins gegnerische Lager übergelaufen, sodass ein hoffnungslos überforderter Nicolás Maduro abserviert wäre. Wer den Handstreich von außen riskiert, muss (noch) mit Gegenwehr rechnen. Dennoch lässt sich dem Gebaren von Vizepräsident Pence in Bogotá entnehmen, dass die USA auf den gewohnten Umgang mit Lateinamerika zurückkommen – militärischer Druck, womöglich die direkte Intervention.

Nach der US-Aggression 1983 gegen Grenada, das bis dahin vom pro…

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