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Peng! Ich schieße jetzt!

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Die „Klinge“, mit der Lokes Sprache eindringt, schneidet tief genug, um wirklich wehzutun

Foto: Joe Raedle/Getty Images

Zwei Zitate stellt Lilian Loke ihrem zweiten Roman Auster und Klinge voran. Das erste ist William Shakespeares The Merry Wives of Windsor entnommen. Die Verse, in denen die Welt dargestellt ist als „Auster, die mit dem Schwert geöffnet werden soll“, verweisen auch auf sein ästhetisches Programm. Das zweite Motto ist Ray Bradburys Fahrenheit 452 entnommen. Doch dazu später.

Auster und Klinge erzählt von Georg und Victor. Georg ist das Kind einer milliardenschweren Schlachterfamilie. Georg will mit dem Großbetrieb nichts zu tun haben, als Anteilseigner aber in allen wichtigen Entscheidungen querschlagen. Er arbeitet als freier Künstler, seine Kunst soll aber nich…

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