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Loch im Topf

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Wer zahlt die nächste Runde, zu welchem Anteil und wofür?

Foto: Mark Renders/Getty Images

Wenn mit Großbritannien der drittgrößte Nettozahler der EU aussteigt, fehlen im Gemeinschaftsbudget 14 Milliarden Euro pro Jahr. Da 2020 zugleich der jetzige, siebenjährige Finanzplan der EU ausläuft, gibt es den Zwang, sich über die künftige EU-Haushaltspolitik zu verständigen. Eine vorzügliche Gelegenheit, diese neu auszurichten. Geschieht das?

Der EU-Gipfel vor Tagen in Brüssel hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Es geht für die Periode 2021 – 2027 um einen Finanzrahmen von 963,5 Milliarden Euro oder ein Prozent der mutmaßlichen Wirtschaftsleistung aller EU-Staaten in diesem Zeitraum. Zu Recht plädiert Haushaltskommissar Günther Oettinger für mehr Geld und einen Etat, bei dem die B…

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