Loading

Mit dem Cabrio nach Afghanistan

Damaskus, Aleppo, Palmyra – diese syrischen Städte, die heute an Krieg und Flucht gemahnen, lösten in den 1930ern bei westlichen Reisenden noch einen Zauber aus, der an Antike, Mittelalter und Tausendundeine Nacht erinnerte. Fasziniert war auch die Schweizer Journalistin und Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach (1908 – 1942). Wohlhabend, melancholisch, ruhelos machte sie sich nach dem Machtantritt der Nazis auf, in Nahost nach den Ursprüngen der Kulturen zu suchen und zugleich Abstand zum krisenreichen Europa zu gewinnen.

Nun hat Roger Perret, langjähriger Schwarzenbach-Herausgeber, im Band An den äussersten Flüssen des Paradieses Auszüge aus Feuilletons, Reportagen, Prosa, Tagebuchnotizen und Briefen der Autorin aus den Jahren 1933 bis 1942 zu einer „Textcollage“ zusammengestellt, …

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.