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Berlin testet die Toleranz

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Weniger Kiffen für die Rechtschreibung

Foto: imago/Seeliger

Es war die Berliner SPD, die im April 2015 zusammen mit dem damaligen Innensenator Frank Henkel (CDU) die sogenannten „Null-Toleranz-Zonen“ für Cannabis einführte. Ob die Einsicht, dass die Strategie nicht aufgegangen ist, zum Kurswechsel führte, lässt sich nur erahnen. Nun will der rot-rot-grüne Senat dem Problem, dass die Zahl der Cannabis-Abhängigen steigt, mit einer liberalen Drogenpolitik begegnen. „Wir haben ein Zeitfenster von fünf Jahren, um dauerhaft etwas zu verändern“, so SPD-Fraktionschef Raed Saleh.

Die „Null-Toleranz-Politik“ rund um den Görlitzer Park ist gescheitert. Das sollte inzwischen auf allen Ebenen angekommen sein. Thomas Isenberg, gesundheitspolitischer Sprecher der Berliner SPD, fordert, die Ver…

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