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Wenig Plot, viel Tiefe

Thema

Keins. Zumindest kein eindeutiges. Es geht viel um Partnerschaft, das Älterwerden und den damit verbundenen Verlust an Kreativität und Freiheit. Mit etwas Gewalt ließe sich der Roman auch als feministisches Buch labeln. In sehr vielen Gesprächen unter den Romanfiguren werden Gender-Fragen thematisiert; die Figuren beschäftigen sich vor allem mit weiblichen Erfahrungen. Der Roman ist experimentell. Als Thema könnte auch eine Krise des fiktionalen Erzählens benannt werden.

Handlung

Auch keine. Zumindest keine, die sich gut zusammenfassen lässt. Das Setting ist London und Athen in den 2010er Jahren. Die Schriftstellerin Faye, eine Ich-Erzählerin, trifft sich mit einem milliardenschweren Software-Entwickler, der überlegt, eine Literaturzeitschrift zu gründen. In Athen gibt Faye ein Se…

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