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Vater aller Whistleblower

Mr. Ellsberg, wir kennen uns nicht persönlich, aber ich habe sehr viel über Sie gelesen, ich weiß, was Sie getan haben, und das beeindruckt mich sehr. Ich verneige mich vor Ihnen. Fast am meisten beeindruckt hat mich ein Artikel, den Sie für die Washington Post geschrieben haben, im Juli 2013. Da hatte Edward Snowden gerade Asyl in Moskau gefunden.

Sie haben damals geschrieben: „Viele Leute erwähnen mein Beispiel und werfen Edward Snowden vor, sein Land verlassen zu haben, anstatt sich hier der Strafverfolgung zu stellen, wie ich das getan habe. Ich bin nicht dieser Ansicht. Das Land, in dem ich damals geblieben bin, war ein anderes Amerika, und das ist lange her.“

Sie haben Snowden in Schutz genommen. Und Sie haben das Risiko, das Sie selbst damals auf sich genommen haben, nachträglich…

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