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Kampf gegen „Big Pharma“

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Illustration: der Freitag

An einem heißen Nachmittag im August 2000 treffen vier US-Amerikaner in einer Wohnung des milliardenschweren indischen Pharmaherstellers Yusuf Hamied im Zentrum Londons ein. Ein sechster Mann soll noch hinzukommen, mit dem Flugzeug aus Genf, er ist Franzose und arbeitet für die Weltgesundheitsorganisation. Seinen Kollegen hat er erzählt, er fahre in den Urlaub. Hamied führt seine Gäste ins Speisezimmer im siebten Stock, sie setzen sich an einen runden Tisch. Das Gespräch, das sich über den ganzen Nachmittag und das Abendessen in einem benachbarten Restaurant hinzieht, wird den Verlauf der Medizingeschichte verändern.

Die Zahl der Menschen, die weltweit – vor allem aber in den Entwicklungsländern – mit HIV und Aids leben, hat zu diesem Zeitpunkt die Mark…

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