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Tagebuch

Liebe Leserinnen und Leser, der 8. März ist ein zweischneidiges Datum. Pionierinnen wie Clara Zetkin riefen vor über 100 Jahren zu einem internationalen Kampftag für die Rechte der Frauen auf. Dank ihrer sind wir heute weiter – und wissen doch, dass Frauen immer noch weniger verdienen als Männer und dass sie in vielen weiteren Punkten anders, oft schlechter, behandelt werden. Wir wissen auch: Die Pole „Frau“ und „Mann“ taugen für viele Menschen gar nicht mehr, sie führen längst ein Leben jenseits der alten Zuschreibungen.

Beim Freitag werden die Finanzen von einer Frau geleitet, das Gender-Ressort von einem Mann. Frauen schreiben über Kriege und Kapital, Männer über Kochen und Kunst – und umgekehrt. Es ist eine Strategie des Feminismus, die im Freitag ganz selbstverständlich gelebt wird: …

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