Loading

Einfamilienhaus-Populismus

placeholder article image
Der Blick in die Metropolen zeigt, dass die Devise, gegen Wohnungsnot helfe nur Bauen, nicht stimmt: Wohnimmobilien sind Spekulationsobjekte geworden – es wird nicht gebaut, was benötigt wird, sondern was am meisten Profit verspricht

Foto: Sean Gallup/Getty Images

Es war wieder Wohngipfel, und Horst Seehofer, der in seinem Ministerium das Bauen bloß verwaltet, aber nicht gestaltet, tönte: „Heute können wir eine außergewöhnlich erfolgreiche Bilanz ziehen.“ Wenn es nur so wäre! Die 2018 anvisierte Zahl von 1,5 Millionen neuen Wohnungen bis zum Ende der Legislaturperiode wird nicht erreicht. Deshalb greift Seehofer in die Trickkiste und zählt genehmigte, aber nicht gebaute Wohnungen dazu. Das ist unseriös, denn oftmals werden bereits genehmigte Projekte nie gebaut, weil man allein …

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.