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Yoga im Gümnaasium

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Wahre „Rekreationsoasen“

Foto: zvg

Nach Jahren steten Aufstiegs gelang Estland im jüngsten Pisa-Test die Sensation: Estnische Schüler wurden zu den besten Europas erklärt. Sie erreichten in allen Kategorien den 1. Platz – in Lesen, Mathematik, Naturwissenschaften. Das Erstaunliche daran: Das hat ein schlanker Staat geschafft, der wegen schlechter Bezahlung zu wenig Lehrer findet und 30 Prozent weniger für Bildung ausgibt als die meisten EU-Staaten.

Das Pisa-Wunder zwang mich, erstmals nach Estland zu fahren. Vorher hatte die Lust gefehlt, die aggressive De-Russifizierung stieß mich ab, und die digitale Revolution zog mich nicht an. Zuletzt verlor „Estonia“ trotz aller Modernität eine Viertelmillion Einwohner. Nur noch 1,3 Millionen sind übrig. Ich war angetan, dass mir das bis in…

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