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Die „kommunistische Gefahr“

Er macht vielen Mut, die angewidert wegschauen, wenn Donald Trump auf dem Bildschirm erscheint. Prompt verkündet ein strahlender Bernie Sanders nach dem Wahlsieg in New Hampshire, für den jetzigen Präsidenten sei das „der Anfang vom Ende“. Doch manche Demokraten macht Sanders nervös. Die Gefahr von Selbstüberschätzung sei nicht auszuschließen. Es existieren konkurrierende Realitäten. Der Mann im Weißen Haus tendiert zum Autoritären und mischt sich selbst in den Strafprozess gegen seinen Wahlhelfer Roger Stone ein – unter dem Beifall vieler Republikaner, die triumphieren nach dem Amtsenthebungsverfahren. Trump macht Wahlkampf, als habe er einen ernst zu nehmenden Vorwahlgegner.

Zugleich spricht Sanders von einer „noch nie da gewesenen Graswurzelbewegung“, die ihn zum Sieg führen werde – W…

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