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Am Ende ein Anfang

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Matteo (Riccardo Scamarcio, r.) verschließt meist die Augen vor den Wahrheiten des Lebens

Foto: TCD/Prod.db/Alamy

In Matteos Wohnung hängt ein Gemälde, das zwei junge Männer porträtiert. Beide tragen Hemden mit ähnlichem Muster, die in unterschiedlichen Farben aufleuchten. Der eine ist dem Betrachter zugewandt, der andere in Rückenansicht zu sehen. Die Kamera nimmt das Bild nur einmal in den Blick; im Vorübergehen fast – und doch mit Nachdruck. Das Doppelporträt besitzt eine emblematische Kraft, die sich dem Publikum nicht aufdrängt. Und doch könnte man auf die Idee kommen, in ihm sei bereits die ganze Geschichte enthalten, die Valeria Golino in ihrer zweiten Regiearbeit erzählt.

Es ist möglich, dass dieses Bild ausdrücklich für ihren Film gemalt wurde: Luca Berlinis Szenenbilder…

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