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Wanderfrust

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Die Mehrheit derjenigen, die in ihrem Land ein gutes Auskommen finden, emigriert nie

Foto: Karina Knapek/AFP/Getty Images

Ist Migration eine positive Grundeigenschaft der Menschheit, die es immer gegeben hat und die als normal anzusehen ist? Hannes Hofbauer hält in seiner kürzlich erschienen Kritik der Migration energischdagegen: Von grenzüberschreitender Migration waren in den letzten Jahren, in denen sie stark anstieg, nur zwischen 0,6 und o,9 Prozent der Weltbevölkerung betroffen: „Die Norm ist der Sesshafte“, schreibt der Wirtschafts- und Sozialhistoriker. Der Grund für Migration, so Hofbauer, sei fast immer die Zerstörung lebensweltlicher Perspektiven: Krieg, Klimawandel, das Schwinden von Arbeitsplätzen, die nicht durch neue ersetzt wurden.

Die meisten, denen ihr Land ausk…

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