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Ich, Aktivist

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In Belgien schnitt mir jemand die Bremsschläuche durch. Aber immer trifft man dann auch Menschen, die helfen

Illustration: Ira Bolsinger für der Freitag

Im Sommer 2017 lernte ich auf Instagram Menschenrechtsaktivisten kennen, die Flüchtlingskindern, die in griechischen Lagern festsitzen, helfen wollen. Das beeindruckte mich, ich wollte auch was tun.

2018 geschahen die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz, die ich aus der Ferne verfolgte. Da reifte der Wunsch in mir, auch mal Aktivist zu werden. Mich für die anderen, knapp 1.000 elternlosen Kinder in griechischen Lagern einzusetzen. Ich stellte mir das einfach vor: einfach losmarschieren. Paris – Berlin, mit Rucksack und einem Plakat, auf dem steht: „Eine Million Schritte für Flüchtlinge“. Ich zeichnete also auf dem Computer…

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