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Trau keinen Trumponomics

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Trump setzt auf die Macht des Dollar

Foto: Zuma Press/Imago

Angesichts der Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump raufen sich Ökonomen die Haare. Mit seiner Handelspolitik bediene er populistische Stimmungen in der US-Bevölkerung, heißt es, und mit seiner Steuerreform die Interessen der Reichen und der Aktionäre. Trumps Haushaltspolitik begegnen die Experten nur noch mit barem Unverständnis. Dabei ist inzwischen deutlich: Grundlage der Trumponomics sind weder Wahn noch Partikularinteressen. Es ist eine Strategie. Eine Strategie für Kriegszeiten.

Als Erstes kündigte die US-Regierung internationale Handelsverträge oder erzwang ihre Neuverhandlungen. Zugleich erließ sie Handelssanktionen und zweifelte die Regelungskompetenz der Welthandelsorganisation WTO an. Mit aller Ma…

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