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Es wird eklig

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Die Linke blutet aus. Das Proletariat wählt rechts

Montage: der Freitag; Material: Fotolia, iStock

Die Schwäche der Linken gebiert Ungeheuer: Das galt für die italienische Politik seit dem ersten Wahlsieg von Silvio Berlusconi 1994, und es müsste mit einem Wunder zugehen, wenn es bei den Parlamentswahlen am 4. März anders kommen sollte.

Nach einer Legislaturperiode, in der nominell die Linke an der Macht war, führt die Partei eines Komikers die Umfragen an: die Fünf-Sterne-Bewegung von Beppe Grillo, deren Erfolg sich darauf gründet, dass sie das politische System als Ganzes für morsch und verfault hält. Die Diagnose mag stimmen, aber der Zuspruch für Grillos Bewegung, der zugunsten des 31-jährigen smarten Luigi Di Maio selbst nicht kandidiert, ist mehr Symptom denn Alternative, …

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