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Kann es je genug Reue sein?

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SPD-Kanzlerkandidat Schulz inszeniert sich als volksnaher Heimkehrer aus Brüssel Foto: Maja Hitji/Getty Images

Die Häme ist etwas Wundervolles. Denn boshafte, heimliche Freude speist sich ja oft aus einer tiefen Berechtigung. Berechtigterweise war das Reden über die sterbende SPD in den vergangenen Jahren oft ein hämisches. Reichte ja nur ein Stichwort. Agenda 2010. Diese Häme weicht gerade. Die SPD ersteht auf. Der Grund heißt Martin Schulz. Oder ist das alles nur ein Fake?

Gerade hat Der Postillon einen Text veröffentlicht mit der Überschrift „SPD läutet traditionelles linkes Halbjahr vor wichtigen Wahlen ein“. Üblicherweise folgten dann „traditionelle dreieinhalb arbeitgeberfreundliche Jahre“. Dass dennoch 20, 30 Prozent SPD wählten, ließ das Satire-Magazin einen Parteienfors…

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