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„Nie deutsch genug“

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Die Düsseldorferin Mithu Sanyal beschreibt sich selbst als „irgendwie transkulturell“

Foto: Guido Schiefer

Die Kulturwissenschaftlerin und Journalistin Mithu Sanyal ist bekannt für Sachbücher zu politisch aufgeladenen Themen. Ihr erster Roman befasst sich nun mit der Frage, was es heißt, mixed-race zu sein. Im Mittelpunkt steht eine polnisch-indische Studentin, deren Mentorin sich eine falsche Identität gibt. Identitti diskutiert Fragen von Herkunft und Identität, gibt BIPoCs in der deutschen Literatur eine Stimme. BIPoC steht für Black, Indigenous and People of Color oder – mit Sanyals Heldin gesagt – für „Menschen, die gefragt werden: Wo kommst du her?“

der Freitag: Antwortet man auf die Frage nach der Herkunft überhaupt noch, Frau Sanyal?

Mithu Sanyal: Ich bin über die Jahre re…

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