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Der Filmpreis taugt als Wahlorakel

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Der erste Oscar für einen nicht-englischsprachigen Film: wohl bekommt’s!

Foto: Imago Images/Xinhua

Die Keimzelle des „hot take“ ist der „bad take“: eine Beobachtung, die so oberflächlich ist, dass sie garantiert keine Wellen schlägt. Zumindest nicht über den Kreis der üblichen Follower und Friends hinaus. Ein echter „bad take“ ist es etwa, den einzelnen für den Oscar nominierten Filmen einen der Kandidaten zuzuordnen, die sich gegenwärtig in den Primaries der demokratischen Partei darum bewerben, im Herbst gegen Trump anzutreten. Es macht offensichtlich keinen Sinn, weil das eine, die Oscars, nichts mit dem anderen, der Präsidentschaftswahl, zu tun hat. In der Sinnlosigkeit liegt aber auch eine gewisse Verführung. Oder woher kommt das spontane Lachen, wenn jemand etwa Joe Biden …

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