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Das Phänomen

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60 Prozent der CDU-Wähler in Thüringen finden den alten – und vielleicht neuen – Ministerpräsidenten gut

Foto [M.]: Jens Schicke/Imago Images

Um Bodo Ramelows Erfolg zu verstehen, muss man nur sein Verhältnis zu einem der größten Verbände Thüringens in Augenschein nehmen. Kurz nach der Wahl 2014 war es eine der ersten Handlungen des angehenden Ministerpräsidenten, dem damaligen Geschäftsführer des Thüringer Bauernverbands – einem laut Selbstbezeichnung „Urschwarzen“, der „den Roten“ gern die Vorteile der Genossenschaften in der DDR erklärte – zu versprechen, dass die Grünen nicht die ministerielle Zuständigkeit für die Landwirtschaft erhalten würden. Er hielt das Versprechen, der Bauernverband war glücklich.

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