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Rosamunde ist tot, das Prinzip Pilcher lebt

Es spricht nichts, aber auch gar nichts dagegen, dass öffentlich-rechtliche Sender, die von allen finanziert werden, ein möglichst großes Publikum erreichen wollen. Millionen mögen Tatort, Bares für Rares und Markus Lanz – also hat all das eine Berechtigung. Es spricht nicht einmal etwas dagegen, dass das ZDF „Rosamunde Pilcher“-Geschichten zeigt, die viele exemplarisch fürs deutsche Fiktionsfernsehen verachten. Man wüsste nur gerne, was das ZDF alles nicht zeigt, weil immer gleiche Herzfilme beste Programmplätze blockieren und im Zweifel auch in Mediatheken oben stehen.

Rosamunde Pilcher ist vor einigen Tagen gestorben, Geschichten, auf denen ihr Markenname steht, wird es weiter geben. Die Drehbücher sind so redundant in Atmosphäre, Temperatur und Aufbau, dass sie von anderen geschrieb…

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