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„Man spielt seine eigene Identität durch“

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„Assassin’s Creed Odyssey“ daddelnd lernt man auch die klassische Antike kennen

Bild: Screenshot

Als Juniorprofessor ist er sehr beschäftigt, aber Daniel Martin Feige nimmt sich die Zeit für ein Telefonat. Seine Stimme klingt sanft, aber bestimmt. Wenn er über alte und neue Computerspiele redet, wirkt er wie ein enthusiastischer Gamer.

der Freitag: Herr Feige, warum sollten wir Games spielen?

Daniel Martin Feige: Ich bin mit dem Medium aufgewachsen, für meine Generation gehörten Videospiele einfach zum Alltag. Ich hatte schon einen Amiga, dann eine Nintendo-Konsole und später dann einen PC. Das Spiel Planescape: Torment habe ich damals verschlungen, so wie einen guten Roman. Man entdeckt mit den Augen des Protagonisten eine bizarre Spielwelt. Die Art, wie da inhaltlich Themen ve…

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