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Gestank in Bildern

Die Filme von Fatih Akin stecken immer schon voller Wut. In Kurz und schmerzlos ist es die Wut gegen ein Milieu, aus dem es kein Rauskommen gibt, in Gegen die Wand gegen tradierte Konventionen. Und in Aus dem Nichts, dem vielleicht subjektivsten Film dieses stark subjektiv arbeitenden Regisseurs, ist es die Wut gegen den todbringenden rechtsradikalen Terror.

Mit Der goldene Handschuh hat Akin nun eine wütende Bestie von Film gedreht, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Adaption des gefeierten Romans von Heinz Strunk lief im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale und wurde dort kontrovers aufgenommen. Was, angesichts des Stoffes, auch zu erwarten war. Schließlich taucht Strunk in seinem Buch ins Hamburg der 70er Jahre ein und erzählt die auf Tatsachen basierende Geschichte des bruta…

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