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Klein-Klein-Ko

Den Fernsehspot hätten auch die Jusos schalten können, die für ein Nein der SPD-Mitglieder bei der Urabstimmung über den schwarz-roten Koalitionsvertrag kämpfen. Kurz nachdem der mutmaßlich künftige sozialdemokratische Finanzminister Olaf Scholz im „Bericht aus Berlin“ den mit der Union ausgehandelten Koalitionsvertrag lobte, stellte die Fernsehlotterie eines ihrer Projekte vor: eine Einrichtung, in der Patienten kostenlos medizinisch behandelt werden. So ist es: In Deutschland braucht es Lotterien, um Anlaufstellen für Menschen zu finanzieren, die es sich nicht leisten können, zum Arzt zu gehen. Der Spot zeigte einen Selbstständigen, der zur Behandlung kam, einen Mann aus der Mitte der Gesellschaft.

Vielleicht wird es in Zukunft einige Menschen weniger geben, die in solche Einrichtung …

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