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„Im Westen waren die Frauen immer Opfer“

Wer Andreas Schmidt-Schaller treffen möchte, muss warten können. „Eile ist die Mutter der Unvollkommenheit“, entschuldigte der Schauspieler kürzlich in einem MDR-Interview sein notorisches Zuspätkommen („blöde Krankheit“). „Ich gebe mir künftig Mühe.“ Das klingt nach deutlicher Vorwarnung. „Oh, Sie sind schon da, ich bin noch gar nicht zu Hause“, erklärt er am Telefon, nach vergeblichem Türklingeln. „Geben Sie mir 30 Minuten.“ Eine glückliche Fügung, dass das Haus, das Andreas Schmidt-Schaller mit Partnerin und jüngstem Sohn bewohnt, an den Schlossgarten Schönhausen in Berlin-Pankow grenzt. Null Grad herrschen an diesem immerhin sonnigen Mittag im Februar. Von Ast zu Ast hüpfende Eichhörnchen vertreiben den Unmut.

Er steht nicht hier und kann nicht anders: Schmidt-Schallers Marotte ist …

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