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Den Krieg aus dem Dreck ziehen

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US-Verteidungsminister Jim Mattis hat den Regimewechsel in Syrien fest im Blick

Foto: Win McNamee/Getty Images

Dass der Krieg einmal aufhört, ist nicht gesagt. Es kann natürlich zu einer kleinen Paus kommen, der Krieg kann sich verschnaufen müssen“, aber das ändere nichts daran, dass ein langes Leben vor ihm liege, tröstet der Feldprediger die Händlerin Anna Fierling. Die zieht in Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder durch den Dreißigjährigen Krieg und wird die Angst nie los, es könnte mit den Heeren und Schlachten vorbei sein, bevor sie alles verkauft hat. Als Marketenderin braucht Fierling nicht Frieden und Menschlichkeit, sondern Tod und Verderben. 500 Jahre später und einen stolzen Zivilisationssprung weiter wäre sie damit in Syrien gut bedient. Sobald dort Hoffnun…

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