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Bereinigte Berlinale

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Arbeiten, bei denen die Macher „zugegeben haben“ (Dieter Kosslick), am Set übergriffig gewesen zu sein, werden nicht gezeigt

Foto: Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Er hat es getan. Knallhart. Dieter Kosslick hat Filme, bei deren Produktion es zu einem „Fehlverhalten“ gekommen sein soll, von der Berlinale ausgeschlossen. Damit reagiert der Chef des Filmfestivals, das an diesem Donnerstag am Potsdamer Platz in Berlin beginnt, direkt auf die #MeToo-Debatte um sexuelle Gewalt und sexuelle Belästigung.

Was seit Kosslicks Ansage passiert, ist so verwunderlich wie erfreulich: nämlich nichts. Kein Aufschrei „Zensur, Zensur“. So wie beim geplanten Übermalen des umstrittenen Gedichts „avenidas“ von Eugen Gomringer an einer Wand der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin-Hellersdorf. Aber auch …

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