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Es geht, verdammt noch mal, um Träume!

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In Zukunft wird der Zuschauer besser zwischen dem Menschen, den er sieht, und seiner Rolle unterscheiden müssen

Foto: Cavan Images/IMAGO

Neulich habe ich meiner erwachsenen Freundin zum Geburtstag ein Benedict-Cumberbatch-Malbuch geschenkt. Darin kann man den britischen Schauspieler in verschiedenen Situationen ausmalen, kann ihm etwa ein Band-T-Shirt gestalten oder ihm als Sherlock den Deerstalker mit Polka Dots verzieren. Meine Freundin wird das nicht tun, schließlich ist sie 50 und nicht fünf – und zieht einen Weißwein einer Malstunde jederzeit vor. Aber ich weiß, dass sie sich auch ohne Buntstifte zuweilen heimlich ein Leben an der Seite von Benedict Cumberbatch ausmalt.

Das ist nämlich das Dilemma der Unterhaltungsbranche und Teil des Problems, mit dem 185 Unterzeichner-*inn…

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