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Ein Land kippt

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Die Trams in Lissabon sind noch in der Spur, die „Klapperkiste“ Linksregierung ist es eher nicht mehr

Foto: Armando Franca/dpa

Die bis zu vier Meter hohen Wellen, die Anfang Februar von Nordwesten her auf die Küste Lissabons zulaufen, sind nicht das Problem. Mit denen kommen auch kleinere Fischerboote klar, die jeden Tag von der Trafaria am südlichen Ufer des Tejo-Deltas ablegen. Weniger als eine Seemeile entfernt, auf der anderen Seite der Flussmündung, reiht sich ein Prunkgebäude an das andere. Man sieht moderne Architektur in Form eines Ufos, für die sich der Energieriese EDP entschieden hat, das Entdecker-Denkmal, erbaut während der Salazar-Diktatur (1932 – 1968), das Hieronymus-Kloster und den Präsidialpalast aus der Zeit, da Portugal noch See- und Weltmacht war. Die Uferpr…

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