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Das blutigste Jahr

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Ein Reporter hebt zur Zwischenfrage während einer Pressekonferenz mit Mexikos Präsidenten López Obrador an

Foto: Pedro Pardo/AFP/Getty Images

Mitte März 2019 hat Manuel López Obrador die neoliberale Epoche in Mexiko offiziell für beendet erklärt. „Für uns ist der Albtraum vorbei,“ so der Präsident, als er seinen Entwicklungsplan für die gerade begonnene Amtszeit vorstellte. Man müsse jetzt eine neue post-neoliberale Politik entwerfen und ein tragfähiges Modell finden, mit dem sich die politische Ordnung verändern ließe. Dass López Obrador im Juli 2018 die Präsidentenwahl mit der historischen Mehrheit von mehr als 53 Prozent der Stimmen gewonnen hatte, zusammen mit seiner erst 2014 gegründeten Partei MORENA (Bewegung der Nationalen Erneuerung), hatte viel mit korrupten Vorgängern…

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