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„Sei lieb und höflich“

Platzhalter Titelbild der Ausgabe
Die Lippen des Galans besiegeln die Vorschriftsmäßigkeit der Lebensführung

Foto: Nomi Baumgartl/Agentur Focus

Ich glaube“, kündigt Caroline Rosales an, „hier ist Selbstbedienung.“ Sie trifft sich zum Interview in einem Café in Berlin. Es soll um ihr neues Buch Sexuell verfügbar gehen. Gleich auf den ersten Seiten schreibt sie darin, wie sie las, dass Männer auf Frauen stehen, die Sätze mit „Ich denke …“ oder „Ich weiß nicht“ anfangen. Das begünstige eine Projektionsfläche des „absoluten störungsfreien Nichts“. In dem Café war sie schon oft, wie sie später zugibt. Sie weiß genau, dass dort Selbstbedienung gilt. Im Gespräch wird sie erläutern, wieso es so schwer ist, die anerzogene Mädchenhaftigkeit loszuwerden.

der Freitag: Wenn man Ihr Buch gelesen hat, hat man das Gefühl, Ihn...

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