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Schaffe, Affe

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Vor seinem „Freitag“-Abo waren die Fetische der Warenwelt für Robinson bloß sinnlich-übersinnliche Dinge

Foto: Everett Collection/dpa

Lesen ist ein subversiver Akt. Es ist „Denken mit fremdem Gehirn“, wie der Schriftsteller Jorge Luis Borges einmal sagte. Wer sich mit erfundenen Geschichten befasst, versetzt sich in andere hinein und erkennt im besten Fall, dass jede Existenz wandelbar ist. Gleiches gilt für das Politische: Was von Menschen geschaffen wurde, kann von Menschen auch verändert werden. Leider lesen viele deutsche Linke fast nur Sachbücher. Ihnen ist die Belletristik fremd, weil sie immer auf der Suche sind nach Anleitungen zur Revolution.

Das neue Buch des spanischen Soziologen César Rendueles birgt das Potenzial, in manchem dieser kunstfremden Aktivisten den Appeti…

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