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„Ich spüre Sexualität noch immer mit Wucht“

Als Glenn Close in ihrem Haus in Montana ans Telefon geht, bricht erst mal ohrenbetäubender Lärm los. Lachend versucht sie zu erklären, was hinter dem Chaos steckt. „Sorry, dass ich ... können Sie mich hören? … Ach du liebes bisschen … Es ist nur ... Da geht gerade ein Hund am Haus vorbei und ... Einen Moment, bitte!“ Der Vierbeiner, der all den Lärm veranstaltet, ist Close’ Schoßhund Pip, ein Havaneser. Sie sagt, erst kürzlich habe er zum ersten Mal einen ihrer Filme gesehen. Passenderweise war es die Spielfilm-Version von 101 Dalmatiner, in der Close eine aufgedonnerte, majestätisch böse Cruella de Vil mit schwarz-weißer Zauselperücke und Krallenhandschuhen spielt. „Er klebte förmlich am Bildschirm“, erzählt Close, wahrscheinlich vor Angst und Schrecken angesichts ihrer Welpen-Mordplä…

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