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Gegen die Leinwand

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Dass sein Blick sich zu sehr verengt hat, wird niemand behaupten wollen

Foto: Daniel Seiffert

Wie ungeheuer weit der Februar 2002 in Wahrheit zurückliegt, in dem Dieter Kosslick zum ersten Mal als „Grußonkel in Chief“ am roten Teppich des Berlinale-Palasts die Gäste „seiner“ Berlinale begrüßte, lässt sich am besten über Begleitereignisse erschließen. Man stelle sich vor: Der Euro war noch druckfrisch; in den wenig eingelebten Lokalen rund um den Potsdamer Platz wurde gefühlt 1:1 umgestellt. Die Attentate vom 11. September waren gerade erst passiert. Gerhard Schröder war Kanzler. Die Hartz-Kommission beraumte die erste Sitzung an. Es gab noch kein Facebook.

Schmollende Lollo

Woran man ebenfalls erinnern muss: Die Stimmung am Potsdamer Platz war ausgezeichnet. Moritz de Hadelns ...

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