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Der Mythos bleibt unkontrollierbar

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Polens Minister für „Kultur und Nationales Kulturerbe“, Piotr Gliński

Foto: Imago/ZUMA Press

In Polen, wo neben den Europawahlen im Mai vor allem die Parlamentswahlen im Herbst anstehen, überschlagen sich seit Jahresbeginn die Ereignisse. Am 13. Januar wird der Danziger Stadtpräsident Pawel Adamowicz auf offener Bühne ermordet – das Land wird durch eine Welle der Empörung, aber auch des kollektiven In-sich-Gehens ob der sich ausbreitenden Hass-Sprache erfasst. Mit dem Abhörskandal wird der Nimbus von Jarosław Kaczyński und der seiner regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) als korruptionsresistente Saubermänner erschüttert. Anfang Februar gründet der homosexuelle Politiker Robert Biedroń eine neue linksliberale Partei, die das Potenzial hat, die politische Szene aufzumi…

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