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Blick in die Zukunft? Eher ins Portemonnaie

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Würden Sie diesem Mann trauen?

Foto: Swen Pförtner/Imago

Es ist eine Zeitschleife, in der die SPD festsitzt. Alles ist genau so wie 2013. Auch damals sperrten sich die Jusos gegen die Bildung einer Großen Koalition. Sie benutzten exakt die gleichen Argumente: Mit der Union sei ein „Politikwechsel“ nicht möglich, aber ein Nein zur GroKo sei kein Nein zur Parteispitze. Der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel verteidigte die Große Koalition mit den gleichen Sprüchen wie heute sein Nachfolger Martin Schulz: Eine Ablehnung des Koalitionsvertrags führe nicht zu mehr Gerechtigkeit, sondern zu weniger Gerechtigkeit, eine Große Koalition sei nun mal keine Liebesheirat.

Auch damals gab es eine kleine Welle von Eintritten in die SPD, und in den Medien wurden die gleichen Diskussionen geführt …

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