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„Unsere Identität ist okay“

Jonathan Safran Foers Geschichten handeln von Katastrophen. In seinem ersten Roman Alles ist erleuchtet schrieb er 2002 über den Holocaust, da war er 25 Jahre alt. Drei Jahre später folgte der 9/11-Roman Extrem laut und unglaublich nah. Beide Bücher wurden verfilmt. Elf Jahre schrieb Foer keinen Roman mehr. In der Zwischenzeit hat er zwei Kinder bekommen, war zehn Jahre verheiratet und ist wieder geschieden, er wurde Vegetarier und hat darüber das Sachbuch Tiere essen geschrieben. In Berlin hat er nun seinen dritten Roman Hier bin ich vorgestellt, in dem ein Erdbeben den Nahen Osten erschüttert.

der Freitag: Herr Foer, Sie haben vor acht Jahren für ein paar Monate in Berlin gelebt. Haben Sie hier einen Lieblingsort?

Jonathan Safran Foer: Also, es gab mal einen Ort, den ich sehr gemocht …

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