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Hehre Ideale, kleiner Geist

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Mit Goethes Idealen haben die Arbeitsbedingungen am Institut wenig zu tun Foto: Imagebroker/Imago

„Das Präsidium sieht keinen Anlass, tarifvertragliche Verhandlungen zu führen“, schrieb 2013 Klaus-Dieter Lehmann, der Präsident des Goethe-Instituts. Was der Goethe-Vormann sagt, hat Gewicht. Gerade hat Lehmann dem amerikanischen Präsidenten die Löffel langgezogen. Öffentlich, im Radio. „Man muss den Anfängen wehren“, sagte Lehmann über Donald Trump.

Vielleicht ist es Zeit, den Präsidenten des Instituts, das im Namen Johann Wolfgang von Goethes deutsche Kultur und Sprache vermittelt, nicht an seinen edlen Worten, sondern an seinen profanen Taten zu messen. Lehmann hatte mit dem Schreiben an die Gewerkschaft abgelehnt, die Honorarlehrkräfte seines Instituts angemessen zu beschäftige…

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